Unsere Firmengeschichte von 1844 bis heute - Löffler Massivholzverarbeitungs-GmbH

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Unsere Firmengeschichte von 1844 bis heute

Über uns
Die Geschichte der Firma Löffler begann im Jahre 1844.

Der Schreinermeister Nikolaus Löffler gründete seiner Zeit die Schreinerei Löffler im oberen Anger in Marktleugast. Damals beschäftigte er 3-4 Mitarbeiter.
 
In dieser Zeit wurden die Möbelstücke noch handwerklich, ohne großartige maschinelle Arbeit, gefertigt. Der Hobel, sowie das Stemmeisen und der Klüpfel waren des Meisters Werkzeuge.

Zu dieser Zeit fertigten die Schreiner viele Möbel wie Schränke, Tische, etc. als Hochzeitsgeschenke an. Bei diesem Brauch wurden die Möbelstücke  auf einem Hochzeitswagen verladen und dem Brautpaar übergeben.
 
Übernommen wurde die Schreinerei danach von Schreinermeister Sebastian Löffler. Er führte Sie ebenfalls mit 3-4 Mitarbeitern am Standort oberer Anger in Marktleugast weiter. Das Handwerk wurde um die Jahrhundertwende von einem tief greifenden Transformationsprozess erfasst. Nicht mehr nur Produktion, sondern Dienstleistung, Spezialisierung und Reparatur wurden immer wichtiger.

Der Erste Weltkrieg ging am Handwerk nicht vorbei und sollte später deutliche Spuren hinterlassen. Bei Ausbruch des Krieges im August 1914 stimmte auch das Handwerk in den allgemeinen "Hurra-Patriotismus" ein. Die Dauer des Krieges sowie vor allem die mit diesen einhergehenden Problemen dürften jedoch beim einzelnen Handwerker rasch zu einer Abkühlung der anfänglichen Begeisterung geführt haben.

Stellungsbefehle und sonstige Dienstverpflichtungen zeitigten ihre Wirkung: Viele Betriebe sahen sich gezwungen, mit Notbesetzungen zu arbeiten oder verwaisten gar vollständig.
 
Nichts desto trotz verlegte Schreinermeister Theodor Löffler im Jahre 1922 die gesamte Schreinerei Löffler in die Helmbrechtser Str. 6a in Marktleugast. Als Standartmaschine galt die Kreissäge sowie eine Abrichte und eventuelle Fräsmaschine. Die Arbeiten verrichtete er mit 3-4 Mitarbeitern.

Durch die Umstellung von der Kriegs- auf die Friedenswirtschaft, die Inflation von 1923 und die sinkende Kaufkraft machten die Situation für das bayerische Handwerk nicht leichter. Insbesondere die handwerklichen Klein- und Kleinstbetriebe kämpften unter den ungünstigen Rahmenbedingungen zunehmend ums wirtschaftliche Überleben. Der Krieg wirkte lange nach.

Im Jahre 1924, sechs Jahre nach Kriegsende, betrug die Anzahl der Betriebe rund 46 000 und hatte noch nicht wieder das Vorkriegsniveau erreicht.
 
Nach der Rückkehr des Soldaten und Schreinermeisters Otmar Löffler vom 2. Weltkrieg im Jahre 1948 übernahm dieser die Geschicke von Theodor Löffler. Er zog 1950 samt Schreinerei in die Ziegelhütte 3 vergrößerte diese und gründete zu dieser Zeit die Firma Theodor Löffler KG.

Durch den Zusammenschluss mit Freunden vom Coburger Raum aus Kriegszeiten produzierte die Theodor Löffler KG Formsperrholz, Kinderstühle, etc. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung zur dieser Zeit konnte Otmar Löffler die Firma mit den entsprechenden Maschinen ausstatten.

Zusammen mit seiner Frau  Anna Löffler, den ca, 8-10 Mitarbeitern sowie den gewonnen Kunden wurde Hand in Hand gearbeitet und so das Unternehmen weiter vorangetrieben.

1989 kehrte Sohn Josef Löffler, nach seiner Ausbildung zum Schreinergesellen in Garmisch-Patenkirchen sowie der Weiterbildung zum staatliche geprüften Holztechniker in Rosenheim, ins Unternehmen zurück und leitet zusammen mit seinem Vater Otmar das Unternehmen erfolgreich bis zur alleinigen Übernahme weiter. Zu dieser Zeit hatte die Firma Theodor Löffler KG einen Mitarbeiterstamm von 16 Mitarbeitern.

Josef Löffler vergrößerte das Unternehmen immer weiter. Nach dem Bau einer eigenen Holzhalle, entstanden ebenfalls ein neuer Spritzraum sowie ein neuer Raum für den Zuschnitt. Ebenso wurde der Maschinenpark modernisiert. Den Anfang machte eine neue Breitbandschleifmaschine, gefolgt von einem CNC-Vollautomaten (Conturex) der Firma Weinig sowie eines neuen 5-Achs CNC-Bearbeitungszentrums der Firma HolzHer. Durch die Anpassung des Maschinenparks arbeiten auch alle 10 Mitarbeiter motiviert und können sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Zum Fuhrpark gehört auch ein Hauseigener LKW, mit dem die Ware zu den Kunden geliefert wird.

Da das Unternehmen sehr gut auf alle Zweige der Holzwarenindustrie ausgerichtet ist konnte es dadurch zwei große Konkurse gut verkraften. Alle Mitarbeiter behielten ihren Arbeitsplatz. Durch die Modernisierungen konnten ebenso neue Kunden im In- u. Ausland gewonnen werden.

Auch die nächste Generation steht schon in den Startlöchern. Tochter Diana Löffler absolvierte zuerst eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten und Lohnbuchhalterin. Danach begann Sie eine Lehre als Schreinerin und schloss diese mit dem Erhalt des Gesellenbriefes ab.

Mit dem Gesellenstück, einem Weinschrank in Kernbuche, erhielt Sie den 1. Platz bei dem Wettbewerb „Die gute Form“.

Zurzeit arbeitet Sie in einer Objektschreinerei in Kelheim um noch mehr neue Erfahrungen zu sammeln und neue Herausforderungen zu meistern bevor sie den Betrieb ihres Vaters übernimmt und weiterführt.
 
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